
Ob Architektur, Buch- oder Pressemarkt, Design- oder Werbewirtschaft, Film- oder Kunstmarkt, Musik, Tanz und Theater, Presse, Rundfunk, Software- und Games- Industrie - die Kultur- und Kreativwirtschaft ist eine vielfältige Branche, mit rund 238.000 Unternehmen und knapp einer Million Erwerbstätigen. Um die Wettbewerbsfähigkeit dieser Zukunftsbranche weiter zu steigern, hat die Bundesregierung im Jahr 2007 die Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft gestartet.
Die Künstlersozialkasse beteiligt sich an den Dialogen, um die Funktionsweise und den Sinn der Künstlersozialversicherung als wichtigste soziale Absicherung für viele Selbständige in diesen Märkten verständlich und bekannt zu machen. Ein Ziel der Initiative ist auch, die Künstlersozialversicherung zu erhalten und weiter zu stabilisieren. Es wird deshalb auf diesen Seiten in absehbarer Zukunft auch die Möglichkeit zur Forendiskussion mit Experten der Künstlersozialkasse geben.
Generelle Ziele der Initiative sind, die Wettbewerbsfähigkeit der Kultur- und Kreativwirtschaft zu stärken und das Arbeitsplatzpotenzial noch weiter auszuschöpfen. Außerdem sollen die Erwerbschancen innovativer kleiner Kulturbetriebe sowie freischaffender Künstlerinnen und Künstler verbessert werden. Den Schwerpunkt der Initiative lag im Jahr 2010 auf der Etablierung eines Kompetenzzentrums Kultur- und Kreativwirtschaft sowie von acht Regionalbüros. Dort können sich Freiberufler, Unternehmerinnen und Unternehmer informieren und beraten lassen über Weiterbildungsmöglichkeiten, Zugang zu Fördermaßnahmen und Optimierung ihrer Marktchancen.